Über 150 Jahre regionale Energiegeschichte

Die Historie der SVO ist eine dynamische Geschichte voller Energie. Bereits vor über 150 Jahren beginnt die Gasversorgung in der Stadt Celle. Auch die Versorgung mit elektrischem Strom kann hier mittlerweile auf eine mehr als 100-jährige Geschichte zurückblicken.

Im Folgenden finden Sie die unterschiedlichen Etappen einer regionalen Energiegeschichte, bis zum heutigen, leistungsstarken Energieversorger.

1857

Die private Gas-Erleuchtungsanstalt, mit Sitz in der Arndstraße, erleuchtet Celles Straßen mit Gaslaternen. Die Gasproduktion mittels Entgasung von Steinkohle nimmt eine ungeahnte Entwicklung. Schon bald gehört es für Celler Bürger zum guten Ton, im Haus Gasbeleuchtung zu haben und mit Gas zu kochen.

1872

Die private Celler Gasanstalt wird an die Allgemeine Gasaktiengesellschaft zu Magdeburg verkauft.

1887

Die städtische Gasanstalt in der Fuhsestraße nimmt ihren Betrieb auf. Durch den Parallelbetrieb des städtischen und des privatwirtschaftlichen Rohrnetzes kommt es häufig zu Verwechslungen.

1889

Der Stadt Celle gelingt nach schwierigen Verhandlungen der Kauf der privaten Gasanstalt. Sie wird stillgelegt und abgerissen.

1890

Bei der städtischen Gasanstalt stehen bereits Gasspeicher mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 4000 Kubikmeter. Neue Retortenöfen erhöhen die tägliche Leistungskapazität von 3000 auf 4000 Kubikmeter.

1897

In der Fuhsestraße entsteht ein Verwaltungsgebäude für die städtische Gasanstalt.

1898

Der Pächter der Celler Rathsmühle bittet den Magistrat der Stadt um die Erlaubnis, ein Elektrizitätswerk errichten zu dürfen. Er möchte die Wasserkraft der Aller zur Stromerzeugung nutzen. Der Antrag wird mit der Begründung abgelehnt, dass nach der Einführung des Gasglühlichtes in Celle elektrischer Strom überhaupt nicht benötigt werde.

1904

Der Celler Magistrat beschäftigt sich schließlich erneut mit der Gründung eines Elektrizitätswerkes. Eine Kommission aus Magistratsmitgliedern und Bürgervorstehern befasst sich mit dem immer wichtiger werdenden Thema.

1905

Im Mai beschließen die Stadtverantwortlichen, auf Grundlage eines Gutachtens von Geheimrat Professor Dr. Kohlrausch, den Bau eines eigenen Elektrizitätswerkes in der Hafenstraße. Die Firma AEG bekommt den Auftrag zum Bau des Gebäudes mit allen Einrichtungen, wie dem Dampfkessel, den Gas- und Heißdampfmaschinen von 80 und 250 PS sowie des gesamten Verteilernetzes. Die Innenstadt bekommt ein Erdkabelnetz, während die Außenbezirke über Freileitungen versorgt werden.

Durch den Ausbau der Anlagen an der Fuhsestraße wird die tägliche Stadtgasproduktion auf 15.000 Kubikmeter gesteigert.

1906

Am 1. November wird die Stromerzeugung im Städtischen Elektrizitätswerk Celle aufgenommen. Bis Ende des Jahres sind bereits 200 Abnahmestellen angeschlossen. Die Anschlussleistung beträgt 210 Kilowatt. Zu diesem Zeitpunkt leben in der Stadt etwa 21.000 Einwohner.

In der Kanzleistraße 13 richtet die Stadt eine Ausstellung für Beleuchtungskörper, Apparate und Elektromotoren ein. Zur praktischen Vorführung wird in der Waschküche dieses Hauses ein Gasmotor aufgestellt, der mit einer Dynamomaschine gekoppelt ist.

1907

Das städtische Elektrizitätswerk muss für den im Herbst aufgenommenen Betrieb der Celler Straßenbahn erweitert werden. Ein Drehstrom-Gleichstrom-Umformer und eine Reserveanlage sichern die Versorgung mit dem nötigen Gleichstrom von 550 Volt.

Die städtische Gasanstalt baut gemeinsam mit den Trüllerwerken und der Firma Könecke ein eigenes Anschlussgleis vom Güterbahnhof. Damit entfällt der aufwendige Kohletransport mit Pferd und Wagen. Der Ausbau des Gasnetzes schreitet voran.

Um in Oldau elektrischen Strom aus Wasserkraft produzieren zu können, werden vier Staustufen in der Aller geplant. Die Stadt schließt dazu einen Vertrag mit dem Königreich Preußen.

1909

Am 19. Mai wird in Oldau ein Dampfkraftwerk in Betrieb genommen. Es soll als Ergänzung für das geplante Wasserkraftwerk dienen. Vier Dampfkessel und zwei Dampfturbinen liefern eine Gesamtleistung von 1900 Kilowatt.

1911

Im April wird das Wasserkraftwerk bei Oldau in Betrieb genommen. Drei Wasserturbinen erzeugen 450 Kilowatt. Der Strom wird durch ein 6000-Volt-Kabel zum Elektrizitätswerk in Celle geleitet. Die gemeinsam mit dem Dampfkraftwerk als Allerzentralen bezeichneten Kraftwerke decken nahezu den gesamten Strombedarf der Stadt. Das Elektrizitätswerk in der Hafenstraße entwickelt sich zum Umformerwerk und zum Hauptverteilungsstützpunkt. Außerdem befindet sich dort die gemeinsame Verwaltung der Allerzentralen.

Die städtische Gasanstalt wird mit dem Kanalisations-, Straßen- und Tiefbauamt und dem städtischen Wasserwerk unter der Bezeichnung Städtische Betriebsverwaltung vereinigt.

1912

Die städtische Gasanstalt schafft eine Produktionssteigerung auf täglich 20.000 Kubikmeter.

Die Kreistage in Celle und Uelzen beschließen den Bau eines Leitungsnetzes zur Versorgung des gesamten Kreisgebietes mit elektrischer Energie.

1913

In den Landkreisen Celle und Uelzen werden Überlandzentralen gegründet. Aus diesen geht später die SVO hervor. Die beiden Kreisnetze werden noch im gleichen Jahr gekoppelt. Die Allerzentralen liefern den benötigten Strom über zwei 15.000-Volt-Leitungen, die von Oldau bis zu den Zentralstationen in Unterlüß und Schmarbeck führen. Von dort geht der Strom weiter über Suderburg und Ellerndorf in das Netz des Landkreises Uelzen.

1914 - 1918

Der Erste Weltkrieg unterbricht die Aufbauphase der Stromnetze. Kupfervorräte werden für Kriegszwecke beschlagnahmt. Die Verwendung von Eisenleitungen führt wegen der geringeren Leitfähigkeit zu erheblichen Leitungsverlusten.

Im Kreis Uelzen sind 1914 genau 30.118 Glühbirnen, 1133 Motoren, 46 Bügeleisen und vier elektrische Kochgeräte an das Stromnetz angeschlossen.

In Marklendorf wird 1915 eine weitere Wasserkraftanlage mit vier Turbinen in Betrieb genommen. Sie kann aber erst nach Kriegsende voll genutzt werden.

Das Celler Gaswerk wird während der Kriegsjahre erweitert. Am Ende des Krieges verfügt die Stadt Celle über ein hochtechnisiertes Gaswerk, das tägliche Spitzenabgaben bis zu 25.000 Kubikmeter leisten kann.

1923

Die Inflation wirkt sich auf die Strompreise aus. Sie werden fast täglich neu festgelegt. Im November 1923 kostet die Kilowattstunde 180 Milliarden Mark, was seinerzeit etwa auch dem Preis eines Brotes entspricht. Die Stromableser kassieren das Stromgeld und liefern täglich Säcke voller Bargeld ab. Alle verfügbaren Kräfte der beiden Überlandzentralen werden zum Geldzählen eingesetzt, denn jeder weitere Tag bringt zusätzlich große Währungsverluste. Mit Einführung der Rentenmark normalisieren sich die Verhältnisse wieder. Anfang Dezember 1923 kostet die Kilowattstunde Lichtstrom 60 und eine Kilowattstunde Kraftstrom 45 Pfennig.

1926

Zur Verringerung von Stromverteilungsverlusten wird eine 60.000-Volt-Leitung von Oldau nach Uelzen gebaut. In Uelzen entsteht ein neues Umspannwerk.

1929

Die Allerzentralen der Stadt Celle versorgen über ein weit verzweigtes Hochspannungsnetz mehr als 600 Ortschaften im Regierungsbezirk Lüneburg mit elektrischem Strom. Der weitere Ausbau und die Unterhaltung der Kraftwerke und Leitungsnetze überfordert zunehmend die Finanzkraft der Stadt.

1930

Die Stadt Celle verkauft ihre Allerzentralen schließlich an die PreußenElektra AG. Die Stromlieferung an die Überlandzentralen übernimmt die Hannover-Braunschweigische Stromversorgungs AG (HASTRA).

1931

Im Celler Stadtnetz beginnt die Umstellung von Gleichstrom auf Dreh- und Wechselstrom. Die Umstellungsarbeiten werden jedoch durch Kriegsvorbereitungen gehemmt und kommen mit dem Kriegsausbruch endgültig zum Erliegen, obwohl die Celler Großabnehmer den Drehstrom zunehmend benötigen.

1933

Das städtische Gaswerk wird durch eine moderne Stehkammerofenanlage und eine völlige Umgestaltung der Anlagen verbessert.  Das neuerworbene Gebäude Westcellertorstraße 11 A wird als Ausstellungs- und Verkaufsraum für Gasgeräte umgebaut. Es erhält eine Lehrküche mit einem Vortrags- und Vorführungsraum.

1934

Die Verwaltung der Überlandzentrale des Landkreises Celle bezieht das Verwaltungsgebäude am Bahnhofplatz in Celle.

Die Städtische Betriebsverwaltung wird in Städtische Werke Celle umbenannt.  Die Elektro- und Gasinstallateure schließen sich mit den Städtischen Werken zur Elektro- und Gasgemeinschaft zusammen.

1938

Die Überlandzentrale des Landkreises Uelzen erhält eine eigenständige Verwaltung und beliefert das Städtische Elektrizitätswerk in Uelzen mit Strom.

Die Städtischen Werke Celle werden aus der Stadtverwaltung ausgegliedert und in einen Eigenbetrieb umgewandelt. Das Gaswerk wird durchgreifend rationalisiert und entwickelt sich immer mehr zu einem chemisch-technischen Werk.

1939 - 1945

Während des Zweiten Weltkrieges können die Strom-Versorgungsnetze in der Region wegen Personalmangel und dramatischer Materialverknappung nur noch notdürftig instand gehalten werden. Mehrere hundert Tonnen Kupferleitungen müssen ausgebaut und für Rüstungszwecke abgeliefert werden. Eisenleitungen dienen als Ersatz.

Während des Krieges werden im städtischen Gaswerk die Arbeitsabläufe durch die angeordnete Verdunklung und die Tarnung der Gasbehälter und Gebäude erschwert.

Am 29. Mai 1942 erfolgt die Vereinigung der beiden Überlandzentralen zum Stromversorgungsverband Osthannover (SVO). Der Zusammenschluss bringt viele Vorteile, wie Kosteneinsparungen beim Materialeinkauf und bessere Schaltungsmöglichkeiten bei Stromausfall.

Im August 1943 wird das Elektrizitätswerk in der Celler Hafenstraße in die Städtischen Werke eingegliedert. Ab 1. Januar 1944 heißt die formelle Bezeichnung: Städtische Werke, Abt. Elektrizitäts-, Gas- und Wasserwerk.

Ab Ende 1944 wird die Gasabgabe eingeschränkt, weil immer häufiger Kohlezüge bombardiert werden.

Bei Kriegsende ist die Stromversorgung beinahe zusammengebrochen. Teile des Hoch- und Mittelspannungsnetzes sind durch Bomben zerstört. Die Stromlieferungen an Haushalte und Betriebe sind streng kontingentiert.

Am Sonntag, 8. April 1945, werden bei einem alliierten Luftangriff die Betriebsanlagen des Celler Gaswerks größtenteils zerstört. Unter schwierigen Umständen beginnt der Wiederaufbau. Nachdem ein neuer Gasbehälter gekauft und installiert wurde, können im November bereits wieder kleine Mengen Gas abgegeben werden.

1948

Mit der Währungsreform bessern sich die wirtschaftlichen Verhältnisse. In Celle müssen mittlerweile 60.000 Einwohner mit Strom versorgt werden. Finanziert mit Geld aus der Marschall-Plan-Hilfe ist der Wiederaufbau der Stromleitungen in den Regionen Celle und Uelzen in vollem Gange.

Unter Federführung der Städtischen Werke wird der ELTGAWA-Dienst als eine Verkaufsgemeinschaft der Gas- und Elektroinstallateure gegründet. An der Fuhsestraße entsteht ein kleiner Ausstellungspavillon. Kunden werden weiterhin auch in der Lehrküche in der Westcellertorstraße beraten.

Das Celler Gaswerk erhält ein neues Kesselhaus, einen 40 Meter hohen Schornstein und eine Gasentschwefelungsanlage. Ende des Jahres hat das Gaswerk wieder eine tägliche Leistung von 45.000 Kubikmetern Gas.

1955

In Bostel baut die SVO ein Zählerprüfamt, die Betriebswerkstätten des Lagers und ein Umspannwerk. Der Strom kommt nicht mehr nur aus Oldau, sondern wird im Wesentlichen über das neue Umspannwerk bezogen.

1956

Die Städtischen Werke werden in Stadtwerke Celle umbenannt. Im Oktober wird das neue Verwaltungsgebäude mit dem großen Geräte-Ausstellungsraum und der großzügig ausgestatteten Lehrküche mit Vortragssaal bezogen. Die jährliche Gaserzeugung erreicht mit 13 Millionen Kubikmetern einen neuen Höchststand. Jährlich werden rund 25.000 Tonnen Kohle entgast. Etwa 90% der Haushalte sind an das städtische Gasnetz angeschlossen.

Auch der Stromverbrauch steigt stetig. Die Stromabgabe hat sich von 9,5 Millionen Kilowattstunden im Jahr 1945 auf 37,5 Millionen Kilowattstunden im Jahr 1956 vervierfacht. Darum wird in der Fuhsestraße ein weiteres Umspannwerk in Betrieb genommen.

1958

In Uelzen wird das erweiterte Verwaltungsgebäude mit neuer Lehrküche eingeweiht.

1962

In Celle wird die Eigenerzeugung von Stadtgas aufgegeben. Stattdessen wird an der Fuhsestraße die erste Station für den Gasbezug eingerichtet. Gaslieferant ist die Ferngas Salzgitter GmbH.

1963

Die SVO übernimmt die Betriebsführung für die Wasserversorgung in den Landkreisen Celle und Uelzen.

1966

In Celle wird an der Sprengerstraße 2 für die SVO das neue Verwaltungsgebäude mit Lehrküche und Beratungsräumen errichtet.

1967

Die Umstellung des Mittelspannungsnetzes der SVO von 15.000 auf 20.000 Volt wird abgeschlossen. Der auf  rund 100 Millionen Kilowattstunden gestiegene Jahres-Strombedarf ist damit sicherer zu decken.

1970

Der Zweckverband wird in eine GmbH mit Kapitalbeteiligung der HASTRA AG umgewandelt. Das Unternehmen heißt von nun an Stromversorgung Osthannover GmbH (SVO).

1971

Die Stadtgaskunden werden auf die Nutzung von Erdgas umgestellt. Dafür müssen viele technische und organisatorische Probleme gelöst werden. Gasinstallateure und Stadtwerke vereinbaren feste Preise für die Umstellung der Geräte.

1972

Die Celler Stadtwerke werden vom Eigenbetrieb in eine GmbH umgewandelt. Alleinige Gesellschafterin der Stadtwerke Celle GmbH ist die Stadt Celle. Die Produktionsstätten auf dem Betriebsgelände in der Fuhsestraße werden nach und nach abgebaut. Die Erdgasstation in Bennebostel nimmt den Betrieb auf.

1975

Mit Einführung der zentralen und computergestützten Netzleitstelle der SVO in der Sprengerstraße wird die Stromversorgung optimiert und die Versorgungssicherheit erhöht. Die Netzleitstelle wird in den folgenden Jahren ständig ausgebaut.

In Celles Innenstadt wird die Umstellung von einem 6000 auf ein 10.000-Volt-Stromnetz abgeschlossen.

1981

Die Stadtwerke Celle GmbH versorgt nun auch die eingemeindeten Ortsteile Westercelle und Altencelle mit Strom. Die acht nördlich der Aller gelegenen Ortsteile werden weiterhin von der SVO beliefert. Der nötige Strom wird von der HASTRA bezogen.

1987

Die Stadtwerke Celle GmbH eröffnet ein Energieberatungszentrum mit Geräteausstellung in der Schuhstraße.

1989

Am Apfelweg in Altencelle nimmt die zweite Celler Gasübernahmestation ihren Betrieb auf.

1994

Das Energieberatungszentrum der Celler Stadtwerke wird zum Firmensitz an der Fuhsestraße zurückverlagert. Die neue Gashochdruckleitung wird als Erdgasspeicher in Betrieb genommen.

Die SVO steigt in die Gasversorgung ein und übernimmt die Wasserversorgung im Landkreis Celle. Die Gemeinden werden am Stammkapital der SVO beteiligt.

1996

Der Teleskopgasbehälter an der Fuhsestraße wird nicht mehr gebraucht. Das letzte Wahrzeichen der Stadtgasproduktion in Celle wird abgerissen.

1999

Die HASTRA fusioniert mit der Ferngas Salzgitter AG und anderen Energieversorgern zur Avacon AG.
Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Celle GmbH beschließt im September, die Versorgungssparten Strom, Gas und Wärme sowie die Betriebsführung für die Wasserversorgung zum 1. Januar 2000 ebenfalls in die Avacon AG einzubringen. Aus organisatorischen Gründen werden dazu die Versorgungsbetriebe Celle GmbH & Co KG (VBC) gegründet, deren Hauptgesellschafter die Avacon AG wird.

2001

Die Versorgungsbetriebe Celle fusionieren mit der SVO zur neuen SVO Energie GmbH.

Die SVO Energie beteiligt sich an der Stadtwerke Bergen GmbH.

2003

Das SVO-Verwaltungsgebäude in der Sprengerstraße wird grundlegend saniert. Auf dem Betriebsgelände in Bostel entstehen neue Gebäude.

2004

Die SVO Energie schließt den Aufbau eines Lichtwellenleiter-Datennetzes für die Samtgemeinden im Landkreis Celle, für Gewerbebetriebe und Krankenhäuser sowie für alle Sparkassen in den Landkreisen Celle und Uelzen ab.

2006

Das neue Energiewirtschaftsgesetz schreibt die Trennung von Netzbetrieb und Vertrieb vor. Darum wird die SVO Netz GmbH gegründet.

2008

Unter Beteiligung der SVO Energie wird die Gemeindewerke Wietze GmbH gegründet und die Gasversorgung in Wietze übernommen.

2009

Für die Landkreise Celle und Uelzen werden gemeinnützige, kommunale Klimaschutzgesellschaften gegründet.

2010

Um gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen wird die SVO Netz GmbH aufgelöst und ihr bisheriger Geschäftsbereich in die SVO Energie GmbH eingegliedert. Zeitgleich wird die SVO Vertrieb GmbH als Strom-, Erdgas- und Trinkwasseranbieter gegründet. SVO Energie und SVO Vertrieb sind unabhängige Unternehmen unter dem Dach der neugegründeten SVO Holding GmbH.

Die SVO Energie GmbH baut in Teilen des Landkreises Celle ein Glasfaserkabelnetz und realisiert damit ein hochleistungsfähiges Kommunikationsnetz.

2011

Die Kommunen vergeben die Konzession für die Energieversorgung erneut an die SVO Energie und bauen ihre Unternehmensbeteiligungen aus.

2012

Das novellierte Energiewirtschaftsgesetz schreibt vor, dass sich der Markenauftritt eines Netzbetreibers deutlich von dem des Vertriebs unterscheiden muss. Aus dem Netzbetreiber SVO Energie GmbH wird daraufhin die Celle-Uelzen Netz GmbH mit neuem Markenauftritt.

2013

Die SVO-Unternehmensgruppe begeht ihr 100-jähriges Jubiläum.