So berechnet sich aktuell Ihr Abschlag

Die Preise für Erdgas steigen weiter. Wer seinen monatlichen Abschlag nicht anpasst, muss mit hohen Nachzahlungen rechnen - spätestens, wenn die nächste Jahresrechnung kommt.

Rund 10 Prozent aller SVO-Kundinnen und -Kunden haben ihren Abschlag deshalb bereits selbstständig erhöht. Das ist toll! Für alle anderen übernimmt das jetzt die SVO: Mit der Preisanpassung zum 1. November 2022 im Tarif SVO Erdgas | klassisch hat die SVO alle monatlichen Abschläge geprüft und individuell neu berechnet. Dieser Berechnung liegt in diesem Tarif ein Preisanpassungsfaktor von 2,2 zugrunde. 

Beispiel Abschlagsanpassung im Tarif SVO Erdgas | klassisch zum 1. November 2022

Abschlag brutto (Arbeitspreis) alt ohne Grundpreis x Faktor (Preisanpassungsfaktor bei Erdgas 2,2) = Abschlag brutto neu ohne Grundpreis
Abschlag brutto (Arbeitspreis) neu + Grundpreis = Gesamtabschlag brutto neu

Nach dieser Formel ergibt sich folgende Beispielrechnung für Erdgas:

Gemessener Verbrauch im Jahr 2021: 21.773 kWh
Abschlag brutto aktuell: 175 Euro / Monat
Grundpreis: 10 Euro / Monat (gerundet, für alle Erdgaskunden gleich)
Faktor (Preisanpassungsfaktor = Abschlagsfaktor): 2,2
(175-10) x 2,2 = 363
Abschlag brutto neu: 363 + 10 = 373 Euro / Monat

Unter folgenden Bedingungen hat die SVO den Abschlag automatisch angepasst: 

  • Bei Kunden, bei denen der aktuelle Abschlag zwischen 1 und 14 Euro pro Monat liegt, wird ein neuer Mindestabschlag in Höhe von 20 Euro pro Monat festgelegt.
  • Kunden, die zwar bereits ihren Abschlag erhöht haben, allerdings nicht um den oben genannten Faktor, haben mit der Information zur Preisanpassung auch eine Abschlagsanpassung erhalten. 
  • Kunden, die ihren Abschlag entweder selbstständig gesenkt haben oder deren Verbrauch gesunken ist und deshalb ein niedrigerer Abschlag zu erwarten wäre, erhalten neben der Preisanpassung eine Information darüber, ihren bisherigen Abschlag weiterzuzahlen.