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Hilfe bei Zahlungsverzug und Zählersperrung

Haben Sie Probleme Ihren Zahlungsverpflichtungen für Rechnungen oder Abschläge nachzukommen? Dann scheuen Sie sich nicht uns anzusprechen. Wir suchen  gemeinsam eine Lösung und treffen eine geeignete Vereinbarung.

Muster-Abwendungsvereinbarung 2022 (PDF)

Zahlungsverzug

Mahnung - was können Sie tun?

Zahlungserinnerung:

Wenn Sie eine Zahlungserinnerung erhalten haben, machen Sie sich keine Gedanken. Das kann mal passieren. Begleichen Sie den Betrag innerhalb der Frist. Kontrollieren Sie, ob Sie einen Dauerauftrag oder ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt haben.

In Ausnahmefällen ist eine Stundung bis zu 14 Tage möglich. Kontaktieren Sie uns hierzu über unser Kontaktformular oder nutzen Sie unser Kundenportal. Eine Stundung von Abschlägen ist leider nicht möglich.

Mahnung und Sperrandrohung: 

Werden Abschläge, Jahres- oder Schlussrechnungen zum angegebenen Fälligkeitstermin nicht bezahlt, erhalten Sie eine kostenpflichtige Mahnung und Sperrandrohung. Hierzu ist die SVO gesetzlich verpflichtet gemäß der Grundversorgungsverordnung (GVV). Überweisen Sie den ausstehenden Gesamtbetrag innerhalb der gesetzten Frist, bevor die Sperrankündigung erfolgt. Ein Aufschub ist nicht möglich.

Wichtig: Bitte geben Sie Ihre Kundennummer und Vertragskonto im Verwendungszweck an, damit eine korrekte Zuordnung der Zahlung möglich ist.

Eine Barzahlung in unserem Kundencenter ist nicht möglich.

Leistungsträger wie das Jobcenter oder das Sozialamt können für Empfänger von ALG II (Hartz IV) ö. ä. Abschläge direkt an die SVO Vertrieb GmbH zahlen. Wenden Sie sich hierfür bitte an Ihren zuständigen Berater.

Ich kann nicht zahlen, was kann ich tun?

Wenn es ihnen nicht möglich ist, einen ausstehenden Rechnungsbetrag zu begleichen, nutzen Sie unser Kontaktformular und fragen nach einer Ratenzahlung. Gern prüfen wir, ob eine Ratenzahlung möglich ist. Sollte die Prüfung positiv ausfallen, senden wir Ihnen Ihren Ratenplan schriftlich zu. Bitte beachten Sie, dass für eine Ratenzahlung eine einmalige Gebühr in Höhe von 15 Euro anfällt.

Wichtig für Sie: Eine Ratenzahlung auf unbezahlte Abschläge können wir Ihnen nicht gewähren, da es sich hierbei um eine monatliche Vorauszahlung Ihres voraussichtlichen Verbrauches und somit bereits eine Art Ratenzahlung handelt.

Sollten Sie dennoch eine Absage von uns erhalten, haben Sie immer noch die Möglichkeit, sich an Freunde, Verwandte oder Bekannte zu wenden. Ihr Arbeitgeber hat ebenfalls die Möglichkeit, ein Arbeitgeberdarlehen zu gewähren. Ansonsten wenden sie sich an ihren entsprechenden Leistungsträger wie Jobcenter, Arbeitsamt oder Sozialamt. Wenn bei den zuvor genannten Anlaufstellen keine Hilfe zu erwarten ist, können Sie sich natürlich auch an entsprechende Hilfeorganisationen wenden wie Schuldnerberatung, Caritas oder ähnliche Organisationen.

Zahlungsmöglichkeiten

SEPA Lastschriftmandat
Überweisung

 

Sie wissen nicht, was konkret angemahnt wurde?

Auf unseren Mahnungen stehen lediglich die Bezeichnungen Abschlag oder Rechnung sowie ein Betrag. Um was es sich genau handelt, können Sie anhand der Vertragsnummer erkennen. Die Vertragsnummer finden Sie oben rechts im Schreiben. Die Vertragsnummer steht auch auf der zugehörigen Vertragsbestätigung. Dort können Sie erkennen, für welche Verbrauchsstelle der angemahnte Betrag ist.

Wie kann ich eine Mahnung und Sperrandrohung verhindern?

Erteilen sie uns einfach in unserem Kundeportal ein SEPA-Lastschriftmandat. Dann zieht die SVO ganz einfach und bequem alle fälligen Abschläge und Rechnungen von ihrem Konto ein. Wenn Sie mehrere Abnahmestellen unter einer Kundennummer verwalten, können wir für jede einzelne Abnahmestelle auch eine separate Bankverbindung hinterlegen.

Für größere Unternehmen können wir auch ein AVIS versenden, auch per E-Mail. Wenn Sie der SVO kein SEPA-Lastschriftmandat erteilen wollen, müssen Sie die Abschlags- und Rechnungsfälligkeiten im Blick behalten und rechtzeitig überweisen oder einen Dauerauftrag einrichten. Zu beachten ist auch, dass Sie bei der Überweisung immer ein Vertragskonto angeben müssen, damit Ihre Zahlung korrekt zugeordnet werden kann.

Hinweis: Wenn Sie Zahlungen zurückerhalten, prüfen Sie, ob Sie die richtige Kunden- sowie und Vertragsnummer im Verwendungszweck angegebenen haben.

Sperrankündigung

Grundsätzlich: Zahlungen für Strom, Gas, Wasser und Miete sollten immer Vorrang haben.

Eine Sperrankündigung erfolgt aufgrund von nicht bezahlten Mahnungen und Zahlungsrückständen, wenn diese höher als 100 Euro sind. Der Gesetzgeber räumt Energieversorgern gemäß Grundversorgungs-Verordnung (GVV) die Möglichkeit ein, die Energieversorgung durch den zuständigen Netzbetreiber einzustellen. Damit übt ein Energieversorger sein so genanntes Zurückbehaltungsrecht aus.

Was kann ich tun, um eine Sperrung zu verhindern?

Wenn Sie bereits eine Sperrankündigung oder einen Termin des Gerichtsvollziehers mit einem festgelegten Termin haben, ist zur Abwendung der Liefersperre der Ausgleich des ausstehenden Gesamtbetrages erforderlich. In diesem Fall ist keine Ratenzahlung, Aufschub oder Fristverlängerung möglich.

Zahlen Sie den Betrag vor Ablauf der Frist auf unser Bankkonto. Bitte geben Sie Ihre Kundennummer und die Vertragsnummer im Verwendungszweck an, sonst ist eine Zuordnung der Zahlung nicht möglich. Stellen Sie sicher, dass Sie künftig nicht erneut in Rückstand geraten. Anschließend senden Sie der SVO unverzüglich einen rechtsverbindlichen Zahlungsnachweis, zum Beispiel eine Kopie Ihres Kontoauszuges per E-Mail an forderungsmanagement@svo.de. Nur dann kann sichergestellt werden, dass Sie weiterhin mit Energie versorgt werden.

Einen Auftrag der Überweisung an Ihre Bank können wir leider nicht berücksichtigen.

Wenn keine Zahlung erfolgt

Wenn der Forderungsrückstand nicht beglichen wird, werden wir den zuständigen Netzbetreiber damit beauftragen, die Energieversorgung einzustellen. Sollte der Zugang zu den Zählern nicht ermöglicht sein und Sie auch sonst keine Reaktion zur Begleichung der Verbindlichkeiten zeigen, behält sich die SVO das Recht vor, Klage beim zuständigen Amtsgericht einzureichen.

Nach Erhalt des rechtskräftigen Urteils wird ein Gerichtsvollzieher mit der Wegnahme der Energieversorgung in Verbindung mit dem Netzbetreiber durch uns beauftragt. Der Gerichtsvollzieher bestimmt einen Termin und die vorhandenen Zähler werden ersatzlos ausgebaut. Darüber hinaus haben Sie die Kosten des Rechtsstreits zu tragen.

Wenn die Zähler ausgebaut sind, erfolgt eine Schlussrechnung. Diese muss restlos beglichen werden. Erst dann kann die Versorgung - unter Umständen mit einer Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung gemäß Grundversorgungs-Verordnung (GVV) - wieder erfolgen.

Stromsperre trotz neuen Energieanbieter? Anbieterwechsel trotz Sperre?

Bei einem Wechsel des Stromanbieters ist eine Sperre nicht möglich, sofern der Wechsel vor dem angekündigten Sperrtermin liegt. Ist die Sperrung bereits vollzogen, kann der neue Lieferant den Zähler nicht mehr anmelden. Der Energiebelieferungsvertrag würde nicht zustande kommen.

Ein neuer Vertrag kann erst wieder angemeldet und vollzogen werden, wenn die Sperrung aufgehoben wurde. Im Übrigen entbindet Sie ein kurzfristiger Anbieter-Wechsel kurz vor dem Sperrtermin nicht von der Verpflichtung, die angefallenen Energiekosten des alten Anbieters zu bezahlen. Gegenüber dem neuen Energielieferanten machen Sie sich möglicherweise wegen Eingehungsbetrugs strafbar. Ebenfalls strafbar ist es, Überweisungsträger zu fälschen und ungedeckte Schecks einzureichen.

Ist bereits eine Sperre erfolgt und Sie möchten wieder mit Strom, Gas oder Wasser beliefert werden?

Ist es einmal so weit gekommen, haben wir Sie vorab bereits mehrmals auf Ihren Zahlungsverzug hingewiesen. Hierzu sind wir gesetzlich verpflichtet. Damit Sie wieder unbeschwert Energie nutzen können, ist es erforderlich, dass Sie alle Forderungen inklusive der Sperr- und Entsperrkosten begleichen. Teilzahlungen werden auf den Rückstand verbucht, die Entsperrung erfolgt jedoch erst nach vollständigem Ausgleich. Eine Ratenzahlung ist in diesem Fall nicht möglich.

Die Entsperrung erfolgt nach Terminabsprache innerhalb der gesetzlichen Vorgaben. Aus Sicherheitsgründen ist bei dem Termin Ihre Anwesenheit oder die einer durch Sie beauftragten volljährigen Person notwendig.

Sie können Ihre Jahres- oder Schlussrechnung nicht vollständig ausgleichen?

Dann schreiben Sie uns eine E-Mail an Forderungsmanagement@svo.de. Gerne prüfen wir, ob eine Ratenzahlung möglich ist. Sollte die Prüfung positiv ausfallen, senden wir Ihnen Ihren Ratenplan schriftlich zu. Bitte beachten Sie, das auf einen Ratenplan eine einmalige Gebühr fällig wird.

Wichtig für Sie: Eine Ratenzahlung auf unbezahlt gebliebene Abschläge können wir Ihnen nicht gewähren, da es sich hierbei um eine monatliche Vorauszahlung Ihres voraussichtlichen Verbrauches und somit bereits eine Art Ratenzahlung handelt.
 
Wenn Sie Leistungen vom Jobcenter oder Sozialamt erhalten, dann wenden Sie sich bitte an Ihren dortigen Ansprechpartner. Sie können sich zur Regulierung auch gemeinsam bei uns melden.

Zählersperrung

Stromanschluss

Sollte die Belieferung mit Strom bereits länger als 3 Monate zurückliegen, ist eine Wiederinbetriebnahme-Anzeige (Fertigmeldung) eines Elektroinstallateurs erforderlich, der von Ihnen zu beauftragen ist. Erst wenn diese vorliegt, kann der Stromzähler nach Terminabsprache vom zuständigen Netzbetreiber, der Celle-Uelzen Netz GmbH, entsperrt werden. Gleiches gilt auch, wenn die Zähler ausgebaut wurden.

Gasanschluss

Sollte die Belieferung mit Gas eingestellt sein, ist für die Entsperrung unverzüglich eine Wiederinbetriebnahme-Anzeige (Fertigmeldung) eines Gas- und Wasserinstallateurs nötig, der von Ihnen zu beauftragen ist. Die Entsperrung erfolgt nach Terminvereinbarung Ihres Installateurs mit dem zuständigen Netzbetreiber, der Celle-Uelzen Netz GmbH. Gleiches gilt auch, wenn die Zähler ausgebaut werden.

Wasseranschluss

Sollte die Belieferung mit Wasser eingestellt worden sein, ist eine Wiederaufnahme der Versorgung innerhalb von sechs Monaten nach der Sperre ohne weitere technische Voraussetzungen und nach Terminabsprache möglich. Wichtig ist, dass jemand vor Ort anwesend ist und Zugang zu dem Objekt oder der Wohnung hat.

Versorgungseinstellung vor mehr als sechs Monaten

Ist die Versorgungseinstellung länger als sechs Monate her, muss eine Spülung der Wasserleitungen erfolgen. Diese ist schriftlich bei der SVO zu beantragen.

Versorgungseinstellung vor mehr als zwölf Monaten

Ist eine Versorgung länger als 12 Monate her, ist die Spülung und zusätzliche Probung des Wasseranschlusses bei der SVO schriftlich zu beantragen. Die Kosten hierfür werden nach Aufwand berechnet. Gleiches gilt auch, wenn die Zähler ausgebaut wurden.

Was sind Härtefallregelungen bei Versorgungseinstellungen?

Es handelt sich um eine Härtefallregelung, wenn die Unterbrechung der Energieversorgung eine Gefahr für Leib und Leben darstellen würde. Würde durch fehlenden Strom zum Beispiel ein Beatmungsgerät nicht mehr funktionieren, wäre das ein Härtefall. Sollte ein Fall dieses Schweregrades vorliegen, ist dieses in schriftlicher Form dem Energieversorger bekanntzugeben. Der Nachweis ist durch Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung vorzulegen.

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Bei Fragen schicken Sie uns gerne eine Nachricht:

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