So sparen Sie Energie

Fünf Tipps für Ihren Alltag

Um den Klimawandel und seine Folgen für Natur, Umwelt und Menschen zu stoppen, müssen die Treibhausgase, vor allem Kohlendioxid, drastisch reduziert werden. Mit diesem Ziel verabschiedete die Bundesregierung ein Klimapaket: Der CO2-Ausstoß soll bis 2050 um 80 bis 95 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 gesenkt werden.

Damit dieses Vorhaben gelingt, muss Energie eingespart werden. Deshalb ist Energiesparen eine der wirksamsten Methoden für den Klimaschutz. Und schon darüber hinaus Ihren Geldbeutel. Lesen Sie hier, wie Sie am effektivsten Energie einsparen können.

 

1. Prüfen Sie die Effizienz Ihrer Heizung

Laut der Service-Plattform www.ganz-einfach-energiesparen.de ist die Heizung der größte Energieverbraucher im Haushalt. Fast 70 Prozent der im Haus genutzten Energie werden dafür benötigt. Die Plattform, die unter anderem vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW) unterstützt wird, bietet eine Reihe von Tipps, um richtig zu heizen und dabei den Verbrauch zu senken:
www.ganz-einfach-energiesparen.de/richtig-heizen-und-lueften-im-haushalt .

Unter anderem wird dort empfohlen, die Raumtemperatur richtig einzustellen. Die Senkung um ein Grad spare bereits rund sechs Prozent der Energie ein. Frieren muss trotzdem niemand: Als Richtwerte für die passende Temperatur werden auf der Plattform für Wohn- und Kinderzimmer 20 bis 22 Grad vorgeschlagen, für Bäder 23 Grad, für Flure und Schlafzimmer 15 bis 18 Grad und für Küchen 18 bis 20 Grad.

Das Auswechseln alter Thermostate führt laut dieser Internetseite zusätzlich zur Reduzierung der Heizkosten: Moderne elektronische Thermostate könnten automatisch durch eine Zeit- und Temperatursteuerung regeln, dass nur geheizt wird, wenn die Temperatur zu weit absinkt.

Für ältere Heizungen empfiehlt die Plattform einen professionellen Heizungs-Check. Dafür sollten sich Hauseigentümer an einen Fachmann wenden, der mit einem hydraulischen Abgleich die Funktion der Heizkörper überprüfen kann. Auskunft über die Energieeffizienz geben außerdem Energielabel für Heizungsanlagen.

 

2. Duschen statt baden

Auf der Service-Seite https://energietipps.hea.de/ hat die HEA-Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e.V. praktische Tipps für viele Bereiche des Alltags zusammengestellt. In dem Marktpartnerverbund der Energiewirtschaft sind viele Vertreter von Stadtwerken aktiv.

Laut dieser Internetseite wird neben dem Heizen die meiste Energie im Haushalt für die Erwärmung von Trinkwasser verwendet. Duschen spare gegenüber Baden nicht nur Energie, sondern auch bis zu 70 Prozent des Wassers. Unter anderem wird auch empfohlen, das Wasser beim Einseifen oder beim Zähneputzen abzustellen.

Die Temperatur des Warmwasserspeichers sollte nicht höher als erforderlich eingestellt werden. Hintergrund ist, dass Wärmeverluste relativ mit dem Temperaturunterschied zur Luft im Raum ansteigen. Vor Urlaubsreisen sollten Warmwasserspeicher abgeschaltet werden.

An Entnahmestellen, die nur selten genutzt werden, wie etwa im Gäste-Bad, sind zur Erwärmung des Wassers elektronische Durchlauferhitzer am effizientesten.

 

3. Beim Kauf von Fernseher, PC etc. auf Energieverbräuche achten

Die HEA-Fachgemeinschaft beschreibt auf https://energietipps.hea.de/ , dass im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik die Geräteausstattung und auch der Energieverbrauch „Jahr für Jahr“ ansteige. Sie empfiehlt, schon beim Kauf auf die Energieeffizienz elektronischer Geräte zu achten. Beim Fernseher könne beispielsweise auf das Energielabel geschaut werden und beim Computer-Kauf gelte, dass ein Laptop in der Regel einen niedrigeren Stromverbrauch habe als ein Desktop-PC. Außerdem sollten Fernseher, PC, Monitor, Drucker usw. an eine schaltbare Steckdosenleiste angeschlossen und nach Benutzung vom Netz getrennt werden.

 

4. Richtige Topf-Größe beim Kochen wählen

Um beim Kochen Energie zu sparen, kommt es laut der Internetseite https://energietipps.hea.de/  der HEA-Fachgemeinschaft sowohl auf die richtigen Utensilien als auch auf Sie selbst an: Sie sollten den Topf passend zur Größe der Kochstelle wählen, egal, welchen Herd Sie haben. Außerdem sollte ein Topf einen ebenen Boden und einen gut schließenden Deckel besitzen. Durch einen schräg aufliegenden Deckel könne laut HEA beim Kochen zum Beispiel so viel Wärme entweichen, dass die dreifache Strommenge verbraucht werden könne. Darüber hinaus sollten Sie während des Kochens nicht allzu häufig den Deckel anheben. Nutzen Sie deshalb lieber Töpfe mit Glasdeckel. Für Gerichte, die gewöhnlich lange Kochzeiten benötigen, nutzen Sie besser einen Schnellkochtopf. Damit sparen sie bis zu 30 Prozent Strom.

 

5. Dämmen Sie Ihr Haus und vermeiden Sie Wärmeverlust

Die Verbraucherzentrale Niedersachen erklärt auf ihrer Internetseite, dass durch eine fachgerechte Dämmung Energie eingespart und die Heizkosten gesenkt werden können. Worauf es dabei genau ankommt, hat die Verbraucherzentrale in ihrer Broschüre „Wärmedämmung“ zusammengefasst, die auf der Internetseite kostenlos heruntergeladen werden kann: https://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/themen/energie-bauen/downloads-energie-bauen/waermedaemmung

In der Broschüre heißt es, dass zum Beispiel durch eine Dämmung der Außenwände der Energieverlust durch die Wand um bis zu 80 Prozent reduziert werden kann. Für die Dämmung gibt es verschiedene Möglichkeiten, die die Verbraucherzentrale Niedersachsen ausführlich und verständlich beschreibt.

 

Weitere Infos zum Energiesparen im Haushalt finden Sie zum Beispiel hier:
Verbraucherzentrale Niedersachsen
Team Energieberatung der Verbraucherzentrale Bundesverband e. V.
DENA - Deutsche Energie-Agentur

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