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Bio-Treppe
Was ist die Bio-Treppe?
Die Bio-Treppe ist ein stufenweises Modell für die Beimischung grüner Gase in Heizungen. Sie ersetzt die frühere 65-Prozent-Regel des Gebäudeenergiegesetzes und gibt Eigentümern mehr Flexibilität bei der Heizungswahl. Die Bio-Treppe betrifft Neubauten und die Modernisierung bestehender Gas- und Ölheizungen.
Wie funktioniert die Bio-Treppe?
Ab 1. Januar 2029: Neue Gas- und Ölheizungen müssen mindestens 10 % grüne Gase nutzen.
Bis 2040: Stufenweise Erhöhung der Anteile, angepasst an die Marktentwicklung.
Ab 2028: Gaslieferanten setzen erste Quoten für grüne Gase um.
Die Bio-Treppe ist damit ein dynamisches Instrument, das die Nachfrage nach grünen Brennstoffen langfristig steigern soll.
Warum ist die Bio-Treppe wichtig für deutsche Hauseigentümer?
Planungssicherheit: Eigentümer wissen früh, welche Mindestanteile erneuerbarer Gase sie einhalten müssen.
Flexibilität: Keine sofortige Pflicht zu Wärmepumpen oder 65 %-Quote.
Förderung erneuerbarer Gase: Unterstützt den Markthochlauf von Biomethan und grünem Wasserstoff in Deutschland.
Welche Vorteile bietet die Bio-Treppe?
Schrittweiser Übergang zu klimafreundlichen Heizsystemen
Technologische Offenheit: Gasheizung, Hybrid oder Wärmepumpe möglich
Planbare Kostenentwicklung und Marktnachfrage
Entlastung von Eigentümern durch flexible Umsetzung
Welche Kritik gibt es?
Fossile Heizungen bleiben länger attraktiv
Markt für grüne Gase ist aktuell noch klein
Mögliche Mehrkosten durch höhere Brennstoffpreise
Effekt auf Klimaziele ist ohne weitere Maßnahmen fraglich
Abgrenzung zur 65-Prozent-Regel
Die Bio-Treppe ersetzt die frühere Regel, die 65 % erneuerbare Energie vorschrieb. Sie setzt auf graduelle, stufenweise Quoten, was den Einstieg für Eigentümer erleichtert und die begrenzte Verfügbarkeit erneuerbarer Gase berücksichtigt.
Fazit
Die Bio-Treppe ist ein zentrales Instrument der GEG-Reform 2026. Sie sorgt für einen praktischen, schrittweisen Übergang vom fossilen Heizen zu erneuerbaren Brennstoffen und bietet Hauseigentümern die nötige Flexibilität, um wirtschaftliche und ökologische Entscheidungen langfristig abzusichern.