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SVO-Gruppe · 09.03.2026

Wasa-Lauf 2026 in Celle: 8.814 Läufer feiern die Party des Jahres

Wasa-Lauf 2026 SVO.
© SVO

Die Zahlen sprechen für sich: 8.814 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – das ist nicht nur ein gewaltiges Plus von fast 800 Startern im Vergleich zum Vorjahr, sondern auch die Rückkehr zu alter Stärke. Endlich wieder da, wo man vor der Pandemie war. Die Innenstadt? An diesem Sonntag war sie fest in der Hand der Läufer, Walker und Nordic Walker – und vor allem in der Hand von Tausenden jubelnden Zuschauern, die aus den Wohnungen winkten, an den Absperrungen klatschten und aus vollen Kehlen anfeuerten.

Gänsehaut pur: Wenn die Stadt zur Fanmeile wird

Was den Wasa-Lauf 2026 so besonders machte, war nicht allein die Rekordkulisse. Es war dieses unsagbare Gefühl von Gemeinschaft, das sich wie ein roter Faden durch den Tag zog. Allen voran die Stimmung entlang der Strecke wurde von Aktiven und Besuchern gleichermaßen gefeiert.

Rund 350 ehrenamtliche Helfer waren bereits in den frühen Morgenstunden im Einsatz. Gemeinsam mit der Stadt Celle, der Polizei, der Freiwilligen Feuerwehr Altencelle und den Sanitätsorganisationen (DRK, ASB, Malteser, Johanniter und DLRG) bildeten sie ein Sicherheitsnetz, auf das Verlass war.

Mini-Wasa-Lauf 2026: Wenn die Kleinsten die Großen sind

Traditionell eröffnet wird der Tag von den Jüngsten – und der Mini-Wasa-Lauf über 2,5 Kilometer ist jedes Mal ein Gute-Laune-Garant. Mehrere tausend Kinder stürmten über den Großen Plan, viele von ihnen in kunterbunten Kostümen. Da wurde gelacht, gewunken und um die Wette geflitzt. Der Fanfarenzug Niedersachsen aus Celle-Garßen sorgte mit seinen Klängen für den passenden musikalischen Rahmen und ließ die Herzen der kleinen Läufer höherschlagen.

Start frei – anders als geplant

Baustellen am Markt zwangen die Organisatoren in diesem Jahr zu einer spontanen Änderung: Der Startbereich musste verlegt werden. Die Läufer? Zeigten sich von ihrer besten Seite. Geduldig stellten sie sich bis zur Stadtkirche auf – Rücksichtnahme war wichtiger als Perfektion.

Auch beim Startknall gab es eine Überraschung: Die berühmte Kanone der Schützengesellschaft durfte wegen des zu geringen Sicherheitsabstands nicht zum Einsatz kommen. Kurzerhand griffen die Böllerschützen Dominic Struck und Kimberly Engel zum Handböller – und der donnerte so gewaltig, dass niemand die alte Kanone vermisste.

Von Feuerwehrleuten unter Atemschutz bis zur Siegerehrung

Das Programm war so vielfältig wie die Teilnehmer selbst. Ob 5, 10, 15 oder 20 Kilometer Lauf, Staffel, Walking, Nordic Walking oder Volkswandern – für jeden war etwas dabei. Für die Musik unterwegs sorgten unter anderem die Trommelgruppe Sambatz und die Band Beija Flor, die die Läufer an kritischen Punkten mit Rhythmus versorgten.

Und die Sieger? Beim 20-Kilometer-Hauptlauf triumphierte Peter Wolkowicz vom Shanghai Triathlon Club. Beim 5-Kilometer-Lauf war Ian Mac Hennig (VfL Wolfsburg) mit 15:49 Minuten nicht zu schlagen.

Ein Frühlingstag, der in Erinnerung bleibt

Der 42. Celler Wasa-Lauf war mehr als nur ein Sportereignis. Er war ein Fest der Bewegung, der Begegnung und der guten Laune. Die Rekordzahl von 8.814 Startern, die überwältigende Unterstützung der Zuschauer und die reibungslose Organisation aller Beteiligten machten diesen Tag zu einem leuchtenden Beispiel dafür, wie lebendig und herzlich Celle sein kann. Wer nicht dabei war, kann nur hoffen, dass der Wasa-Lauf 2027 noch schöner wird – falls das überhaupt möglich ist.