Die Wärmewende ist politisch beschlossen, kommt jedoch im Raum Celle / Uelzen nur langsam voran. Das zeigt eine aktuelle Kundenbefragung der SVO-Gruppe unter mehr als 3.300 Haushalten. Zwar setzen sich viele Eigentümer in der Region grundsätzlich mit einem Heizungswechsel auseinander, konkret dafür entscheidet sich aber bislang nur ein relativ kleiner Teil.
Rund zwei Drittel der Befragten leben im eigenen Haus, überwiegend mit Gas- oder Ölheizung. Nur jeder Zehnte plant innerhalb der kommenden zwei Jahre konkret einen Wechsel des Heizungssystems. Rund drei Viertel der Haushalte rechnen derzeit nicht mit einer Veränderung. Mit Blick auf die Vorjahreswerte ist der Anteil der Wechselwilligen leicht angestiegen. Wenn ein Umstieg in Betracht gezogen wird, bevorzugen aktuell die meisten eine Wärmepumpe als Zukunftslösung – häufig in Kombination mit einer Photovoltaikanlage. Das sind die Kernergebnisse der Kundenbefragung, die die SVO-Gruppe Ende 2025 durchgeführt hat. Als größte Hemmnisse nennen die Befragten hohe Investitionskosten, bauliche Einschränkungen älterer Gebäude sowie Unsicherheiten bei Förderprogrammen und den laufenden Betriebskosten. Die Ergebnisse zeigen: Die Zurückhaltung vieler Hauseigentümer ist weniger eine Frage der Akzeptanz der Notwendigkeit der Wärmewende als der wirtschaftlichen und planerischen Rahmenbedingungen.
Auffällig ist zudem, dass Verlässlichkeit und persönliche Erreichbarkeit für viele Haushalte eine zentrale Rolle spielen. Diese Aspekte sind inzwischen teils wichtiger als der reine Preis. In Zeiten technischer, finanzieller und politischer Unsicherheit wünschen sich viele Eigentümer feste Ansprechpartner, die Entwicklungen einordnen können und bei Entscheidungen unterstützen. "Die Menschen wollen wissen, worauf sie sich einlassen", sagt SVO-Geschäftsführer Holger Schwenke. "Gerade bei Investitionen dieser Größenordnung braucht es transparente Informationen und realistische Einschätzungen", so Schwenke weiter.
Die SVO-Gruppe hat an der kommunalen Wärmeplanung in der Region mitgewirkt. Eine zentrale Erkenntnis diese Berichte ist, dass die Wärmepumpe für den Großteil der Gebäude als wirtschaftlichste und klimafreundlichste Heizungslösung anzusehen ist. Darüber hinaus gibt es aber auch Bereiche, in denen zentrale Wärmelösungen als sehr vielversprechend gelten. Hierbei geht es unter anderem um dicht besiedelte Teile der Stadt Celle, aber beispielsweise auch um einige Bereiche auf dem Gebiet der Samtgemeinde Lachendorf. Die SVO-Gruppe hatte dazu bereits vor einiger Zeit mit lokalen Partnern ein zukunftsweisendes Fernwärmeprojekt für die Region initiiert und vorgestellt.
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