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Gebäude-Modernisierungsgesetz (GMG)
Was ist das Gebäude-Modernisierungsgesetz (GMG)?
Das Gebäude-Modernisierungsgesetz (GMG) ist ein geplantes deutsches Gesetz, das das bisherige Gebäudeenergiegesetz (GEG) langfristig ersetzen soll. Es dient dazu, den Energieverbrauch in Gebäuden zu reduzieren, die Nutzung klimafreundlicher Heizsysteme zu fördern und damit die nationalen Klimaziele zu unterstützen.
Das neue Gebäude-Modernisierungsgesetz (GMG) soll das bisherige Gebäudeenergiegesetz (GEG 2024) in Deutschland ablösen. Ziel der Reform ist ein technologieoffenes und flexibles Heizungsrecht, das Eigentümern mehr Wahlfreiheit beim Einsatz klimafreundlicher Heizsysteme ermöglicht. Statt der bisherigen 65%-Regel wird eine Grüngasquote diskutiert, die auch biogene und synthetische Brennstoffe einbezieht.
Kernpunkte der geplanten GMG-Reform
Technologieoffenheit: Neben Wärmepumpen werden auch Lösungen wie grünes Gas gefördert.
Grüngasquote: Öl- und Gasheizungen bleiben möglich, wenn ein wachsender Anteil erneuerbarer Brennstoffe genutzt wird.
Stufenweiser Ausbau als "Bio-Treppe": Ab 2029 mind. 10 % erneuerbare Brennstoffe, weitere Erhöhungen bis 2040.
Standardisierung: Einführung von Nullemissionsgebäuden, Ökobilanzierung (LCA) ab 2030, Renovierungspass für Gebäude.
Förderungen: BEG-Förderungen für erneuerbare Heizsysteme bleiben erhalten.
Das GMG 2026 soll den Heizungstausch in Deutschland vereinfachen, Eigentümern mehr Flexibilität bieten und gleichzeitig die Klimaziele bis 2040 unterstützen. Umweltorganisationen wie BUND und NABU beobachten die Umsetzung, um die Vereinbarkeit mit europäischen Vorgaben sicherzustellen.