Klimaschutz, der vor der eigenen Haustür beginnt: Seit 2009 fließen über die Kommunalen Klimaschutzgesellschaften der Landkreise Celle und Uelzen gezielt Mittel in konkrete Projekte vor Ort. Die SVO engagiert sich dabei gemeinsam mit den Kommunen, um Menschen, Vereine, Schulen und Organisationen bei der Umsetzung wirksamer Klimaschutzmaßnahmen zu unterstützen.
Das Ziel ist klar: praktische Lösungen fördern, die Energie sparen, CO₂ reduzieren und langfristig Kosten senken – vom sanierten Vereinsheim bis zur modernen, energieeffizienten Beleuchtung. Gefördert werden unter anderem Projekte in den Bereichen energetische Gebäudesanierung, Heizung und Wasser, Mobilität sowie individuelle Beratung.
Wie groß die Wirkung ist, zeigen die Zahlen: Über 300 Klimaschutzmaßnahmen wurden seit der Gründung bereits realisiert. Möglich wird das durch ein nachhaltiges Finanzierungsmodell: Die SVO-Gruppe investiert jedes Jahr zehn Prozent ihrer Ergebnisausschüttung in die Klimaschutzgesellschaften der beiden Landkreise.
SVO Projekte mit Vorbildcharakter
Energetische Sanierung und effiziente Gebäude
Ein Schwerpunkt der Förderpraxis liegt auf der energetischen Sanierung öffentlicher Gebäude. Im Landkreis Celle werden Fördermittel der KKC überwiegend für Schulen eingesetzt – etwa für die Verbesserung der Gebäudehülle, den Austausch ineffizienter Technik oder die Optimierung der Wärmeversorgung. Diese Maßnahmen führen nicht nur zu deutlichen CO₂-Einsparungen, sondern senken langfristig auch Energie- und Betriebskosten.
Im Landkreis Uelzen zeigt sich ein breites Anwendungsspektrum: Die Fördermittel der KKU fließen in energetische Sanierungen von Sportvereinsheimen, Dorfgemeinschaftshäusern und Feuerwehrgerätehäusern und verbinden Klimaschutz mit dem Erhalt wichtiger sozialer Infrastruktur im ländlichen Raum.
Beleuchtung: Große Wirkung bei geringem Aufwand
Die Umstellung auf LED-Beleuchtung ist eines der wirkungsvollsten Förderthemen. In beiden Landkreisen entfallen zahlreiche Anträge auf die Erneuerung von Innen- und Außenbeleuchtungen:
LED-Flutlichtanlagen auf Sportplätzen
Straßenbeleuchtung in Gemeinden
Beleuchtung in Schulen, Vereins- und Gemeindehäusern
Diese Projekte erzielen häufig Energieeinsparungen von bis zu 60–70 % gegenüber Altanlagen und reduzieren den Wartungsaufwand erheblich. Gerade im Landkreis Uelzen stellt der Bereich Beleuchtung mit Abstand den größten Anteil der eingereichten Förderanträge dar.
Heizungs- und Wassertechnik
Der Austausch veralteter Heizungsanlagen – etwa durch effizientere Systeme oder regenerative Lösungen – ist ein weiterer zentraler Hebel zur CO₂-Reduktion. Auch hier profitieren insbesondere kommunale und vereinsgetragene Gebäude von langfristigen Einsparungen und höherer Versorgungssicherheit.
Ergänzende Klimaschutzprojekte der SVO
Neben klassischen Investitionsmaßnahmen wurden 2025 auch innovative und öffentlichkeitswirksame Projekte gefördert, darunter:
STADTRADELN-Initiativen zur Förderung klimafreundlicher Mobilität
Solarkataster als Planungs- und Informationsinstrument für Bürgerinnen und Bürger
Beteiligung an Informations- und Energiemessen wie der H. E. S.
Diese Projekte stärken das Bewusstsein für Klimaschutz und schaffen Transparenz über Handlungsmöglichkeiten vor Ort.
Klimaschutz messbar gemacht
Eingereichte Förderanträge 2025
Kommunale Klimaschutzgesellschaft Landkreis Celle (KKC)
Der Fokus liegt hier klar auf energetischen Maßnahmen an Schulgebäuden sowie auf effizienter Beleuchtung.
Eingereichte Förderanträge 2025
Kommunale Klimaschutzgesellschaft Landkreis Uelzen (KKU)
Besonders auffällig ist der sehr hohe Anteil an Beleuchtungsprojekten, die schnelle und messbare Klimaschutzeffekte erzielen.
CO₂-Einsparungen
Auch wenn die konkreten Einsparwerte projektabhängig variieren, zeigen abgeschlossene Maßnahmen aus den Vorjahren:
Deutliche Reduktionen des jährlichen Energieverbrauchs
Nachhaltige Senkung der CO₂-Emissionen im kommunalen Gebäudebestand
Langfristige Entlastung kommunaler Haushalte
Klimaschutz gemeinsam umsetzen
Wer kann Förderanträge stellen?
Die beantragten Maßnahmen müssen dem Allgemeinwohl dienen und werden über die kommunalen Gesellschafter eingereicht. Antragsberechtigt sind unter anderem:
Städte, Gemeinden und Samtgemeinden
Kommunale Einrichtungen
Vereine (indirekt über ihre Kommune)
Ein Verein kann sich also nicht direkt an die KKC oder KKU wenden, sondern bringt sein Vorhaben zunächst bei der zuständigen Gemeinde ein. Diese reicht den Antrag anschließend bei der jeweiligen Klimaschutzgesellschaft ein.
Transparenz und Motivation
Die hohe Zahl neuer Anträge im Jahr 2025 zeigt: Das Interesse am Klimaschutzfonds wächst. Die Vielfalt der Projekte macht deutlich, dass Klimaschutz nicht abstrakt ist, sondern konkret vor Ort stattfindet – in Schulen, Sportvereinen, Dorfgemeinschaftshäusern und auf kommunalen Straßen.
Klimaschutz, der wirkt und verbindet
Der Klimaschutzfonds der Landkreise Celle und Uelzen steht für praxisnahen, messbaren und gemeinschaftlich getragenen Klimaschutz. Die geförderten Projekte reduzieren CO₂-Emissionen, stärken die regionale Infrastruktur und setzen sichtbare Zeichen für nachhaltiges Handeln.
Kommunen, Vereine und Initiativen sind eingeladen, diesen Weg weiter mitzugehen und neue Projekte anzustoßen – für eine lebenswerte, klimafreundliche Zukunft in unserer Region.
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