Im Bereich kritischer Infrastruktur ist eine unterbrechungsfreie Stromversorgung enorm wichtig. Viele technische Anlagen der SVO-Gruppe sind deshalb für den Fall der Fälle mit einer eigenen Notstromversorgung ausgestattet. Das gilt auch für die Netzleitstelle als Herzkammer der Energie- und Trinkwasserversorgung in der Region. Und genau hier hat die SVO-Gruppe jetzt erfolgreich den Ernstfall geprobt.
"Wir haben hier einen großen Batteriespeicher, der anfangs unterbrechungsfrei übernimmt, sobald aus dem öffentlichen Netz kein Strom mehr ankommt", erklärt Thomas Ristel. Ristel ist an dem Standort für das Gebäude verantwortlich, heute springt er von Raum zu Raum. Nur wenige Augenblicke nach der Trennung vom Stromnetz läuft an anderer Stelle im Keller ein fest installiertes, großes Notstromaggregat an. Es ist immer vorgeheizt und jederzeit einsatzbereit, der Start erfolgt vollautomatisch. Nach nur wenigen Sekunden kann das Notstromaggregat den hausinternen Batteriepuffer ablösen. Das funktioniert auch bei dem heutigen Testdurchlauf wie geplant.
"Dank der hier verbauten Kraftstofftanks könnten wir problemlos mehrere Tage Ausfallzeit überbrücken", sagt Ristel. Darüber hinaus verfügt die SVO-Gruppe auch über ein eigenes, zentrales Kraftstoff-Lager. "Wenn der Ausfall also länger dauert, können wir dieses und andere Notstromaggregate jederzeit aus eigenen Beständen wieder betanken", so Ristel weiter. Natürlich hofft hier niemand, dass das jemals notwendig sein wird – am Ende gilt aber: "besser haben als brauchen".
Betrieb der Netzleitstelle im Fokus
Das Notstromaggregat am Standort versorgt kleine Teile der Haustechnik, aber eben vor allem wichtige Serverräume, die Fernmeldetechnik sowie die Netzleitstelle des Energieversorgers. Hier laufen alle Informationen aus den Versorgungsnetzen der Region zusammen: Strom, Erdgas, Trinkwasser und Glasfaser-Internet. Das geschulte Personal hat die Lage rund um die Uhr im Blick. Es kann bei Bedarf schnell eingreifen.
"Netzbetrieb und Energieversorgung sind heute auch sehr stark mit digitalen Prozessen verknüpft, für die eben eine durchgehend funktionierende Technik im Hintergrund eine Grundvoraussetzung ist", erklärt Robert Strade, Abteilungsleiter Netzdigitalisierung beim Netzbetreiber der SVO-Gruppe, der Celle-Uelzen Netz GmbH (CUN). Immer wenn die vorgegebenen Testdurchläufe stattfinden, steigt daher vor allem bei den Mitarbeitenden seines Teams die Anspannung. Schließlich wird das Gebäude für den Test tatsächlich vom Stromnetz getrennt. Doch nur diese Vorgehensweise mit realen Bedingungen lässt am Ende eine aussagekräftige Bewertung zu.
Auch in diesem Fal hat das Notstromaggregat im Keller zuverlässig die Versorgung übernommen. Die reguläre Arbeit vor den großen Bildschirmen an der Wand kann ungestört weitergehen. Der einzige Unterschied während des Testdurchlaufs: Hier ist es gerade etwas dunkler als sonst, denn auch in der Netzleitstelle wurde die Deckenbeleuchtung auf Notbetrieb umgeschaltet. "Alles ist wie geplant gelaufen, genau so muss es sein. Ich bin sehr zufrieden", sagt Strade zum Abschluss mit einem Lächeln im Gesicht.
Versorgungssicherheit in der Region als oberste Priorität
Neben der Netzleitstelle sind auch andere wichtige technische Anlagen in den Netzen der SVO-Gruppe mit einer stationären Notstromversorgung ausgestattet. Im Bereich kritischer Infrastruktur sind regelmäßige Tests dieser Systeme vorgeschrieben - und natürlich auch sinnvoll. "Das gibt uns und unseren Kundinnen und Kunden größtmögliche Sicherheit", erklärt Thomas Ristel. Wir wissen, dass die Technik vernünftig gewartet und getestet ist - und können uns auch im Ernstfall darauf verlassen!"
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