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Wärmepumpe · 24.11.2025

Wärmepumpe im Bestandsgebäude: Die wichtigsten Fakten vom Experten

SVO Experte Ulrich Schmidke vor dem Dienstfahrzeug.

Ob Neubau oder Bestandsgebäude – die Wärmepumpe ist das zentrale Heizungssystem der Zukunft. Doch wie läuft die Umstellung ab, was ist technisch zu beachten, und wie profitieren Hausbesitzer von den aktuellen Förderungen? Ulrich Schmidtke von SVO Tiemann electric begleitet Kundinnen und Kunden auf dem Weg zur passenden Anlage – von der Beratung bis zur Inbetriebnahme.

Eine fundierte Wärmepumpe Beratung hilft besonders im Altbau, typische Fragen zu klären: Eignet sich mein Gebäude? Welche Vorlauftemperaturen brauche ich? Welche Heizkörper reichen aus?

Die Wärmepumpe im Bestandsgebäude: Stand der Technik

Wie ordnen Sie die Technologie derzeit ein?

Die Wärmepumpe ist kein Zukunftsprojekt mehr, sondern längst im Alltag angekommen. Sie arbeitet effizient, nutzt erneuerbare Energie aus Luft, Erde oder Wasser und macht unabhängiger von fossilen Brennstoffen. Besonders in Kombination mit Photovoltaik ist sie eine der nachhaltigsten Lösungen, die wir heute haben.

Welche Rolle spielt die Wärmepumpe in der zukünftigen Wärmeversorgung unserer Region?

In einer Region mit vielen Einfamilienhäusern wie Celle und Uelzen ist die Wärmepumpe der Schlüssel zur Wärmewende. Die kommunalen Wärmeplanungen zeigen, dass zentrale Wärmenetze oft nicht wirtschaftlich sind. Das bedeutet: Für die meisten Haushalte entsteht die klimafreundliche Lösung direkt im eigenen Gebäude.

Wer rechtzeitig startet, spart nicht nur Energie, sondern sichert sich auch die bestmögliche Förderung.

Eignung und Voraussetzungen für Wärmepumpen

Für welche Gebäude eignet sich eine Wärmepumpe?

Grundsätzlich für fast alle, die energetisch in einem ordentlichen Zustand sind. Wichtig sind Dämmung, Heizflächen und die nötige Vorlauftemperatur. Das prüfen wir individuell.

Von der Planung bis zur Inbetriebnahme

Wie läuft die Planung ab, wenn sich jemand für eine Wärmepumpe interessiert?

Wir starten mit einer Vor-Ort-Beratung. Dabei nehmen wir alle relevanten Gebäudedaten auf, erstellen eine Wärmebedarfs- und Heizlastberechnung und prüfen die Effizienz. Danach folgt ein individuelles Angebot mit Förderberatung. Je nach Förderantrag und Lieferzeit dauert es in der Regel einige Wochen bis wenige Monate, bis die Anlage vollständig installiert ist.

Die Wärmepumpe ist längst alltagstauglich: effizient, leise und in Kombination mit Photovoltaik eine der nachhaltigsten Heizlösungen unserer Region.

Wie aufwendig ist die Umstellung wirklich?

Weniger, als viele denken. Wenn alles vorbereitet ist, dauert der eigentliche Austausch meist nur wenige Tage. Unsere Teams kümmern sich um alle Schritte – von der Demontage der alten Heizung bis zur Inbetriebnahme.

Förderung nutzen: Bis zu 70 % Zuschuss

Welche Wärmepumpen-Förderungen sind 2025 möglich?

Die staatlichen Zuschüsse sind aktuell sehr attraktiv. Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind hohe Zuschüsse möglich – bis zu 70 Prozent, abhängig von Gebäudedaten und individueller Situation. Dazu gehören Bonusregelungen für den Austausch alter Öl- oder Gasheizungen. Wir beraten bei jedem Schritt, helfen beim Antrag und sorgen dafür, dass alles korrekt abläuft.

Speicher und Energiemanagement in der Praxis

Wie hat sich die Technik in den letzten Jahren entwickelt?

Enorm. Moderne Wärmepumpen arbeiten effizienter und leiser und sind auch bei Minusgraden zuverlässig. Dazu kommen intelligente Steuerungen, die PV-Strom optimal nutzen, wie das Energiemanagementsystem SVO | cor E. Das steigert den Eigenverbrauch und senkt die Betriebskosten.

Welche Rolle spielen Warmwasser- und Pufferspeicher bei der Wärmepumpe?

Ein Warmwasserspeicher gehört praktisch immer dazu; ein Pufferspeicher je nach Systemhydraulik. Spannend wird es mit Photovoltaik: Tagsüber erzeugter Strom kann zum Beispiel über zeitweise höhere Vorlauftemperaturen als „Wärme auf Vorrat“ genutzt werden. Das führt dann zu einem ruhiger Anlagenbetrieb, einem höheren Eigenverbrauch und verbessert die Effizienz.

Energiemanagement SVO | cor E: Was bringt die intelligente Steuerung?

Unser Energiemanagement verknüpft Wärmepumpe, PV, Speicher, Wallbox und – bei Bedarf – den dynamischen Stromtarif der SVO zu einem intelligenten System. SVO I cor E priorisiert automatisch: Wenn Sonne da ist, wird möglichst viel des günstigen PV-Stroms selbst verbraucht. Sobald der Haushaltsverbrauch gedeckt ist, werden Überschüsse gespeichert. Wenn die Sonne nicht mehr scheint, kann auf diese zwischengespeicherte Energie zurückgegriffen werden. Per App sieht man live, was das Haus gerade verbraucht und erzeugt. Wer möchte, kann den dynamischen Stromtarif der SVO integrieren – dann verschiebt die Regelung Stromverbräuche in günstige Zeitfenster. Kurz: Weniger Energiekosten, mehr Unabhängigkeit, volle Transparenz.

Kosten im Griff: Tipps für den Alltag

Wie behalte ich die Kosten im Alltag im Griff?

Mit der richtigen Einstellung: flache Heizkurve, bedarfsgerechte Warmwassertemperaturen, Nachtabsenkung, PV-Einbindung. Ein Monitoring via SVO | cor E hilft, Verbräuche zu verstehen. Wir bieten außerdem einen jährlichen Check an, damit Effizienz und Schallwerte stimmen und die Anlage dauerhaft optimal läuft.

Mit intelligenter Steuerung wird die Wärmepumpe zum Energiemanager: mehr Eigenverbrauch, weniger Kosten.

Expertentipp: Frühzeitig planen und profitieren

Ihr wichtigster Rat an Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer?

Frühzeitig informieren und planen. Eine Wärmepumpe ist eine Investition in die Zukunft. Sie macht unabhängiger, spart langfristig Kosten und steigert den Wert der Immobilie. Wer früh plant, sichert sich Fördermittel und vermeidet Engpässe bei der Installation.

Fazit

Die Wärmepumpe ist heute alltagstauglich – auch im Altbau. Wer sich professionell beraten lässt, erkennt schnell, dass die meisten Gebäude in der Region Celle, Uelzen und der Südheide hervorragend geeignet sind. Förderung, moderne Technik und regionale Fachkompetenz machen den Umstieg heute einfacher als je zuvor.

Nächster Schritt: Jetzt persönlichen Beratungstermin vereinbaren

Prüfen Sie, ob Ihr Haus bereit für die Wärmepumpe ist!